• Jasmin Vogt

Einladung zur Einkehr nach Innen


Am Montag, 23. September war astronomischer Herbstbeginn bzw. Äquinoktium (zu deutsch: Tag-und-Nacht-Gleiche). D.h. ab jetzt werden die Tage kürzer und es bleibt länger dunkel. Wir neigen dazu, mit dem gleichen Elan weiterzumachen wie im Sommer, viele Leute empfinden die Vorweihnachtszeit als eine sehr hektische Zeit, mit vielen Terminen, Verpflichtungen und Stress. Dabei wäre es gerade jetzt angebracht, etwas langsamer zu werden.

Die Natur macht es vor, Pflanzen ziehen ihren Lebenssaft zurück in den Stamm, die Blätter verfärben sich und fallen ab, Die Pflanze wird unnötigen Ballast los, um unbeschadet überwintern zu können. Zudem ist nun Erntesaison, die Ernte wird zusammengetragen und für den Winter gelagert. Dies ist auch für dich eine Einladung zur Einkehr nach Innen, zum Langsamer werden, für eine regenerative (Yoga-) Praxis, Meditation und Ruhe.

Erde dich und komme zur Ruhe:

Nimm z.B. weniger Termine an, iss früher zu Abend, damit du früher zu Bett gehen kannst, Kreiere ein Herbstritual mit sportlicher Betätigung, Ernährung und Selbstfürsorge. Iss saisonale und regionale Produkte wie z.B. Äpfel, Birnen, Kürbis, Federkohl, Fenchel, Randen etc. Einen Saisonkalender findest du z.B. hier, leckere Rezepte mit saisonalen Produkten findest du z.B. auf Migusto (Anm.: ich werde in keinster Weise von Migros gesponsort, dies sind lediglich die Seiten, die ich persönlich benutze und die ich sehr nützlich finde :-D).

Halte dich selbst warm:

Ziehe dich immer warm an, schütze deine Extremitäten (Kopf, Hände, Füsse), wenn du dich draussen in der Kälte aufhälst. Bevorzuge warme, gekochte Speisen, anstatt rohe und kalte, nimm dir Zeit für deine Mahlzeiten. Trinke Tee oder Getränke mit Zimmertemperatur anstatt kalter Getränke und Säfte.

Sättige deine Sinne:

Massiere deine Gelenke und Muskeln mit duftenden Körperölen oder Cremes. Koche mit Gewürzen wie Ingwer, Fenchel und Kümmel, diese halten das Verdauungsfeuer im Gang. Falls du einen Aromadiffusor zu Hause hast: benutze Düfte wie Geranium, Patchouli und Rose.

Höre langsame, rhytmische Musik mit kräftigen Trommelschlägen und tiefen melodiösen Gesängen, die Vibrationen erzeugen, z.B. meine Herbstyoga Playlist. Versuche, die Augen nicht zu überbelasten, visualisiere bei deiner Meditation tiefe Rot- und Brauntöne.

Yogapraxis im Herbst:

Übe regeneratives, sanftes Yoga für die unteren Körperteile, Bauch, Kreuz und Hüften. Komm vom Kopf wieder mehr in den Bauch. Übe mit Beständigkeit und einem steten Rhythmus und bringe dich so in dein Gleichgewicht. Lasse deinen Blick weich werden, vermeide komplizierte Übungen. Praktiziere Hüftöffner, sanfte Drehungen, mehr mit Fokus auf Entspannung als auf Stärkung. Verwurzel dich mit der Erde mit allen Kontaktpunkten, fühle die Unterstützung der Erde. Gib dich deiner Praxis hin.

Ich wünsche dir eine wunderbare und farbige Herbstzeit!

Bild von Valentin Sabau auf Pixabay

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