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Meraki Yoga

Stressmanagement - 10 Arten, um Stress abzubauen



Das Stress ungesund ist, wissen wir alle, doch wusstest du auch, dass Stress zu Entzündungen im Körper führen kann, die dann Auslöser für Auto-Immun-Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose oder Schuppenflechten sein bzw. diese Krankheiten verschlimmern kann? Natürlich können diese Krankheiten auch andere Ursachen haben, aber Stress kann ein Faktor sein, der die Krankheit (mit-)auslöst oder verschlimmert. Wenn du also an einer Auto-Immun-Krankheit leidest, das Risiko dafür verringern oder einfach dein Immunsystem unterstützen möchtest, findest du hier vielleicht einige Anregungen, um Stress besser zu bewältigen. Denn vermeidbar ist Stress nicht immer, wir können uns nicht einfach auf eine einsame Insel, wie im Bild oben, zurückziehen und allem, was uns stresst, aus dem Weg gehen. Aber wir können lernen, besser damit umzugehen und Stress abzubauen.


  1. Bewegung Regelmässige körperliche Aktivität hilft, Stresshormone im Körper zu reduzieren und stimuliert die Ausschüttung von Endorphinen, ein so genanntes Glückshormon, das auf natürliche Weise die Stimmung hebt. Suche dir eine Sportart oder Art der Bewegung, die dir Spass und dich glücklich macht. Ich mache gerne Yoga, Pilates, Krafttraining oder gehe spazieren. Wenn du Sport in einer Gruppe machst, hast du gleichzeitig noch den Punkt 7 abgedeckt: Verbring Zeit mit Gleichgesinnten ;-)

  2. Praktiziere Entspannungstechniken Atemtechniken, Meditation oder Yoga Nidra können dir dabei helfen, deinen Geist zu beruhigen und deinen Körper zu entspannen. Verschiedene Arten der Meditation findest du in meinem Blogpost "Die verschiedenen Arten der Meditation oder wie meditiert man überhaupt?" und "Teil 2: Die verschiedenen Arten der Meditation oder wie meditiert man überhaupt?", eine Yoga Nidra Meditation mit mir findest du hier. Auch ein heisses Bad mit einem entspannenden Badezusatz und einem Entspannungstee wirkt bei mir Wunder.

  3. Sorge für einen erholsamen Schlaf Fokussiere dich darauf, genügend zu schlafen und schaffe eine angenehme Atmosphäre für einen erholsamen Schlaf. Wie viel Schlaf jeder Mensch braucht, ist unterschiedlich, aber meist ist es oft mehr, als du denkst. Schlafmangel führt nicht nur dazu, dass du weniger stressresistent bist, sondern auch dazu, dass du dich weniger konzentrieren kannst und generell weniger Energie hast. Ein regelmässiger Schlafzeitplan und eine entspannende Abendroutine können dir helfen, besser zu schlafen.

  4. Ernähre dich gesund Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper das sogenannte Stresshormon Cortisol aus, welche zu Entzündungen im Körper führen kann, welche wiederum Krankheiten verursachen können. Für gesunde Menschen reicht es, wenn sie nebst einer sowieso gesunden Ernährung (Vollkornprodukte, wenig Zucker und Alkohol, viel Gemüse und Früchte) entzündungshemmende Nahrungsmittel mit in ihre Ernährung aufnehmen, wie zum Beispiel Ananas, Lauch- und Zwiebelgemüse, Brokkoli, Peperoni, Zitrusfrüchte sowie Kirschen und Beeren. Wenn du an einer Auto-Immun-Erkrankung leidest, möchtest du vielleicht sogar darauf verzichten, Lebensmittel zu konsumieren, die Entzündungen im Körper verursachen oder fördern können, und dich nach dem Autoimmunprotokoll ernähren.

  5. Plane erfreuliche Ereignisse in deinen Zeitplan mit ein Vorfreude ist die schönste Freude, oder? Wenn du dich auf etwas in der näheren Zukunft freuen kannst, hilft dir das auch, besser mit dem Stress klar zu kommen, den du vielleicht im Moment bei der Arbeit hast. Idealerweise planst du immer wieder mal kleine Auszeiten in deinen Alltag ein, um abzuschalten. Es müssen nicht immer die teuren Strand oder Übersee-Ferien sein, ein Ausflug zum See oder in die Berge tut's auch. Du weisst selbst am besten, wobei du dich so richtig erholen kannst.

  6. Setze Grenzen Lerne, nein zu sagen zu zusätzlichen Aufgaben, wenn du sowieso schon sehr eingespannt bist. Dies gilt für die Arbeit genauso wie auch für das Privatleben. Grenzen zu setzen, kann dir helfen, ein Burnout zu verhindern. Wenn es nicht anders geht und dir ein wichtiges Projekt dazwischenkommt, dass sich nicht verschieben lässt, dann frage dich (oder deinen Chef), welche andere Aufgabe du für diese Zeit abgeben oder liegen lassen kannst. Lerne deine Grenzen zu kommunizieren und auch darauf zu bestehen, dass andere sie einhalten.

  7. Verbringe Zeit mit Gleichgesinnten, Freunden und Familie Seine Gefühle oder Leidenschaft mit Anderen zu teilen, kann dir dabei helfen, dich gut aufgehoben zu fühlen. Du weisst, dass du auf ein Netzwerk von Personen zurückgreifen kannst, die ich unterstützen und dir in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Ebenso verringert es das Gefühl von Einsamkeit, das ebenfalls Stress auslösen kann.

  8. Teile dir deine Zeit ein Nutze Werkzeuge wie Kalender oder Planer, um deine Zeit zu organisieren. Lege Prioritäten und spezifische Zeitfenster für deine Aufgaben fest. Und ganz wichtig: vergiss nicht, Zeit für dich und für Aktivitäten einzuplanen, bei denen du Spass hast und dich entspannen und Stress abbauen kannst. Und: nimm dir nicht zu viel vor! Verteile stressige Aufgaben lieber über mehrere Tage, als alles an einem Tag erledigen zu wollen. Wenn du nachts oft wach liegst und dir Gedanken darüber machst, was du noch alles erledigen musst, hilft es dir vielleicht, wenn du vor dem zu Bett gehen eine Liste mit diesen Dingen machst, damit du sie nicht vergisst, aber aus dem Kopf kriegst und nicht mehr die ganze Nacht darüber nachdenken musst.

  9. Übe ein Hobby aus Ein Hobby zu haben, bei dem man sich entspannen und die Zeit vergessen kann, finde ich persönlich ganz wichtig. Wenn du noch kein solches Hobby hast, dann freue dich darauf, dass du viele Sachen ausprobieren kannst, bis du etwas (oder auch mehrere Sachen) gefunden hast, das dir gefällt. Ich persönlich liebe es zu Lesen, Musik zu hören, und zu gärtnern. Und ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr weitere Hobbys auszuprobieren. auf der Liste stehen stricken, Kerzen giessen und malen. Du kannst einen Kurs besuchen, um diese Tätigkeiten auszuprobieren oder du suchst im Internet nach (Video-) Anleitungen und bringst es dir selber bei.

  10. Suche dir professionelle Unterstützung, falls nötig Wenn keine dieser Strategien hilft und du dich trotzdem überwältigt fühlst, kann dir vielleicht ein Therapeut dabei helfen, mit dem Stress besser umzugehen. Einen Therapeuten aufzusuchen ist nichts, wofür man sich schämen muss, manchmal ist es äusserst hilfreich, mit einer Person über die persönlichen Probleme zu sprechen, die nicht in dein Leben involviert ist und eine objektive Meinung dazu beitragen kann. Ein Therapeut ist ausserdem extra dafür ausgebildet und kann dir vielleicht weitere Techniken empfehlen, die du noch nicht kennst.

Denk dran, Stress abzubauen, ist ein kontinuierlicher Prozess und du musst herausfinden, was für dich am besten funktioniert. Experimentiere mit den verschiedenen Techniken und Strategien, bis du eine Kombination von Dingen findest, die dir effektiv dabei hilft, mit Stress umzugehen.


Hast du bereits eine gut funktionierende Strategie? Schreib mir doch in die Kommentare, wie du das handhabst, vielleicht kann ich mir da den einen oder anderen nützlichen Tipp abholen :-)

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